„Platon, Nietzsche und das Höhlengleichnis“ – Eine Performance Philosophie

Liebe Mitglieder, am Dienstag, 3. März mit Beginn um 20.00 Uhr präsentieren wir euch eine neue und besondere Veranstaltung im Club. Wir freuen uns auf eine Performance Philosophie mit dem Titel „Platon, Nietzsche und das Höhlengleichnis. Wir freuen uns auf den Besuch von Maria Lucchese (Text) und Matthias Bauer (Musik) zum ersten Mal bei uns.

Eine mögliche Überlegung zu der Frage:
 „Existiert die Wahrheit, die Schönheit, das Gute und die Wirklichkeit?“ Von Höhle zu Höhle, die Welt hat viele Höhlen…
 Familie im Höhlenhaus. Menschenmasse im Höhlen-Staat. Internet mit virtueller Höhle. Banken mit Höhlenfinanzierung. Ausbildung in der Höhlenschule. Skyline mit höhlenblauem Himmel. Einsamkeit mit Höhlenselbst. Selbst in unbekannter Höhle. Jede Höhle hat ihre Schatten wie eine Matrix und die Illusion lässt uns daran glauben. Der Schatten, der sich nicht von uns selbst löst, ist am irreführendsten. Nietzsche und sein Erzfeind Platon – was würde passieren, wenn Nietzsche in Platons Höhle eingesperrt und gezwungen wäre, seine eigenen Schatten zu betrachten? – und was würde mit Platon geschehen, wenn er beim Verlassen der Höhle keine Spur von den höchsten Ideen nach dem Tod finden würde? Wahnsinnig wird der eine und verzweifeln der andere? Zwei inkompatible Weltanschauungen und durch einen Abgrund getrennt. Die Höhlen sind enger geworden (voller Geblendeter wie Nietzsche). Die Himmel haben sich in Milliarden von Lichtjahren ausgedehnt und das erste Schwarze Loch ist der Ort, in dem unsere Galaxie stürzen wird (wo das Licht von Platons Ideen vernichtet wird und er sich in der Leere der Odyssee im Weltraum bewegt). Was wird bleiben? Danach wird diese Performance fragen…

Der Text von Gio Kaptra ist in Form eines Dialoges in fünf Episoden. Matthias Bauer ließt und performt Platon während er gleichzeitig den Kontrabass spielt. Der Part Nietzsche wird von Maria Lucchese interpretiert. Die Episoden werden durch musikalische Duo- Improvisationen gegliedert.

Darsteller:
Matthias Bauer – Stimme, Kontrabass

Maria Lucchese – Idee, Stimme, Theremin, Zither, Gongs, Oceandrum, Didgeridoo GioKaptra – Text

Dauer: ca. 45 Minunten

Matthias Bauer ist Komponist, Kontrabassist und Performer, der international in den Bereichen der zeitgenössischen Musik, Improvisation, Musiktheater und Tanz arbeitet. Er lebt in Berlin.
Maria Lucchese ist bildende Künstlerin, Multi-Instrumentalistin und Performerin. Sie lebt in Berlin.

In Platons berühmtem Werk „Der Staat“ finden sich viele wichtige Ideen, die sich auf das Zusammenleben der Menschen beziehen. Er beschreibt darin, wie eine Gesellschaft mehr wird, als nur die Summe seiner Bürger. Ausgehend von der Frage „Was ist Gerechtigkeit?“ entwirft Platon ein Konzept seines „Idealstaates“. Der Philosoph widmete sich auch den verschiedenen Staatsformen – von der Aristokratie, der Herrschaft des Fähigsten, bis hin zur Demokratie, der Herrschaft aller.

Dienstag, 3. März, mit Beginn um 20.00 Uhr – „Platon, Nietzsche und das Höhlengleichnis“ – Eine Performance Philosophie

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