Jahresabschlussbericht 2020 – Bilancio 2020

Liebe Mitglieder, wie ihr euch vorstellen könnt, fällt der Jahresabschlussbericht 2020 so kurz aus, wie wahrscheinlich nie zuvor in der nun fast 40jährigen Geschichte unseres Vereins. Dennoch möchten wir eingangs und wie schon in den vergangenen Jahren praktiziert allen Menschen danken, die in irgendeiner Form (egal ob haupt- oder ehrenamtlich) für den Club arbeiten. Das Ehrenamt und die freiwillige Arbeit im Club sind nach wie vor die wichtigste Triebfeder und der Hauptgrund, warum es uns überhaupt und in dieser Form gibt. „EHRENOMT MOCHT SCHIAN – Und jeder konn‘s tian“, dieser Satz gilt heute mehr denn je und wird auch in Zukunft umso mehr Bestand haben. Es sind gut und gerne und geschätzt rund 50 Mitglieder, die über das gesamte Jahr verteilt ehrenamtlich auf die ein oder andere Art und Weise im Club mitgeholfen haben und hoffentlich auch in Zukunft mithelfen werden. Ohne euch könnten wir den Laden zusperren, lasst euch das gesagt sein! DANKE! GRAZIE! THANK YOU! MUCHAS GRACIAS! OBRIGADO! 

Dazu möchten wir uns auch und natürlich bei allen anderen Mitgliedern bedanken, die „nur“ als Gäste zu unseren Veranstaltungen kommen und sich an unserem reichhaltigen Kulturprogramm erfreuen. Wir könnten zwar gut und gerne vier bis fünf Veranstaltungen pro Woche anbieten, aber wenn sich niemand für unser Programm interessieren würde, wäre es irgendwann hinfällig, dass wir die Türen in der Passeirergasse und im Ost West Country Club Woche für Woche öffnen. Es sind die Kulturmenschen und all jene Interessierten, die deshalb Mitglied bei uns geworden sind, weil ihnen die Konzerte, Diskussionsabende, Poetry-Slams, Theaterabende, LiteraturCLUB’S, Spieleabende, Tanzveranstaltungen ecc. so sehr gefallen. Danke, dass ihr mit eurer Unterstützung dazu beitragt, dass wir den Kulturverein nach so vielen Jahren mehr denn je mit Leben füllen können.

Bei den Mitgliederzahlen können wir in diesem Jahr leider keine Erfolgsmeldung und wie in den vergangenen Jahren gewohnt, aneinander reihen. Es waren aber dennoch 1062 Menschen die 2020 Neu-Mitglieder geworden sind oder ihre Mitgliedschaft verlängert haben. Aktuell steht der Club deshalb bei ziemlich genau 8182 Mitgliedern.

Nachdem Erwin Seppi im vergangenen Sommer als Präsident zurückgetreten ist, ist er Ende des Jahres auch als Vorstandsmitglied aus dem Verein geschieden. Statti hm ist die Meraner Psycholgin Sara Prantl in den Vorstand gekommen. Ende des Jahres hat außerdem Katharina Zeller den Vorstand verlassen. Sie möchte in Zukunft für ein politisches Amt kandidieren (die Vorstandstätigkeit im Club ist mit einem politischen Amt nicht vereinbar). Statt Katharina wurde der Meraner Architekt Arno Ebner in den Vorstand kooptiert. Sowohl Erwin, als auch Katharina haben in den vergagenen Jahren überaus wertvolle und wichtige Arbeit für unseren Verein geleistet. Wir wünschen beiden für ihre neuen Aufgabe alles Gute und viel Erfolg und möchten uns sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Es war für uns alle ein außergewöhnliches Jahr, das für den ost west club vor allem und natürlich in finanzieller Hinsicht ziemlich schwierig war. Aber es gab auch und als das Virus sich noch nicht über die ganze Welt ausgebreitet hatte, durchaus einige schöne und überaus spannende Momente zwischen Jänner und März 2020. Am Mittwoch, 4. März haben wir dann schon bevor die Dekrete für Veranstaltungslokale und Bars überhaupt in Kraft getreten sind, gemeinsam im Vorstand und zusammen mit unseren MitarbeiterInnen entschieden, dass es das beste ist, auch das Vereinslokal in der Passeirergasse zu schließen. Seitdem sind nun mehr als 10 Monate vergangen und bis auf wenige Ausnahmen (Mitgliederanwerbung zu Weihnachten und Dreharbeiten für unser neues digitales Projekt COW) wurden die altehrwürdigen Hallen auch nicht mehr geöffnet. Wann wir das Vereinslokal wieder öffnen können steht natürlich weiterhin in den Sternen und irgendwelche Prognosen diesbezüglich anzustellen, erscheint uns im Moment nicht sinnvoll. Von Anfang März bis Ende Juni stand also unser Vereinsleben komplett still. Diese Situation war für uns alle, die im Verein, egal in welcher Funktion tätig sind, absolutes Neuland. Ein Verein, der normalerweise rund 250 Kulturveranstaltungen im Jahr ausrichtet, musste zwangsweise eine Vollbremsung hinlegen. Zum Glück beruhigte sich das Infektionsgeschehen im Juni merklich, so dass es uns dann unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen möglich war unsere Sommerresidenz im ost west country Club zu öffnen und dort von Juni bis Anfang Oktober die ein oder andere Veranstaltung auszurichten und den Barbetrieb aufrecht zu halten. Wie ihr alle wisst, hat sich dann im Herbst die Situation wieder zum Schlechten gewendet und so musste der Club seine Idee, den country Club zu einer Winterresidenz umzuwandeln, relativ schnell aufgeben. Aber der Club wäre nicht der Club, wenn sich nicht wieder ein paar Verrückte gefunden hätten, die eine zündende Idee hatten. So entstand die Idee die Programmtätigkeit des Vereins kurzer Hand ins Internet zu verlegen und mit COW – culture in a box innerhalb von wenigen Wochen ein Programmangebot auf die Beine zu stellen, das aktuell immer mehr zu einer weiteren, kleinen Erfolgsgeschichte des ost west clubs zu werden scheint. Wir hoffen natürlich, dass die Impfung gegen das Virus schnellstmöglich seine Wirkung entfaltet und unser Verein wieder regulär seine Tätigkeit im country Club und dann hoffentlich auch wieder im kommenden Herbst in der Altstadt aufnehmen kann.

Veranstaltungen 2020: Im abgelaufenen Jahr 2020 hat der Club zwischen dem 8 Jänner und dem 4. März noch im Vereinslokal in der Altstadt und dann vom 26. Juni bis zum 10. Oktober insgesamt und immerhin noch 73 unterschiedliche Veranstaltungen ausrichten können. Darunter waren 26 musikalische Veranstaltungen (Konzerte, Jamsession, DJ-Abende etc.), 14 Literaturveranstaltungen (Buchvorstellungen, Lesungen, Festa del Racconto), 7 Feministische Infocafés, 4 Spieleveranstaltungen (Calcettonight, Calcetto for Kids), 4 Tanzabende (Lindy Hop, Tango), 3 Diskussionsabende (u.a. mit einigen der BürgermeisterkandidatInnen) 3 Poetry Slams, 3 Theater- bzw. Kabarettveranstaltungen, 2 Repair Cafés, 2 Dokufilmabende, 1 Ausstellungseröffnung, 1 Philosophie Performance. Außerdem fand wie immer die Mitgliedervollversammlung (28. Juli) statt.

An dieser Stelle geht deshalb ein besonderer Dank an die Provinz Bozen und hier im Besonderen an das Amt für deutsche Kultur, sowie dem Amt für italienische Kultur, sowie das Amt für deutsche und italienische Jugendarbeit, die Gemeinde Meran und das Amt für Kultur, an unsere Sponsoren Alperia AG, Pohl Immobilien/Gruppe Unterberger, UWB (Untermaiser Würstelbude), Lemaju, Leo Boschetti und der Druckerei Medus, der Brauerei Krugbräu, und Alte Mühle Meran für die Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken.

Weiters bedanken wir uns bei allen Journalisten und Journalistinnen und hier vor allem bei Antenne Südtirol und Salto.bz unseren beiden Medienpartner bedanken. Sämtliche Journalist*innen waren uns sehr gute Partner*innen für unsere Öffentlichkeitsarbeit haben uns in den verschiedensten Medien immer wieder Platz für unsere Berichterstattung, Veranstaltungen und Berichte geboten haben.

Cari soci, come immaginerete, il rapporto sull’attività 2020 sarà probabilmente il più corto di tutta la quasi quarantennale storia del nostro Club. Ma nonostante tutto, vorremmo anche quest’anno, come in tutti i precedenti, ringraziare tutte le persone che hanno collaborato con il Club, che siano dipendenti o volontari.

Come sempre, il volontariato è il traino e la ragione fondamentale per cui esistiamo nella forma che tutti conoscete. L’ormai famoso motto EHRENOMT MOCHT SCHIAN – Und jeder konn‘s tian“ assume quest’anno un significato ancora più profondo. Sono stati una cinquantina i volontari che, in un modo o nell’altro, ci hanno aiutati a traghettare il Club attraverso le acque incerte dell’anno appena passato e speriamo che continuino ad essere parte della nostra avventura anche in futuro. Se non ci fossero i volontari, faremmo sicuramente prima a chiudere tutto! Quindi GRAZIE! DANKE! THANK YOU! MUCHAS GRACIAS! OBRIGADO! 

Ovviamente con questo non vogliamo in alcun modo dimenticare tutti gli altri soci che ci hanno sostenuto con la loro „sola“ presenza alle varie manifestazioni e che hanno gradito il nostro programma di attività. Noi possiamo anche programmare quattro o cinque eventi la settimana, ma se non interessase a nessuno non avrebbe senso tenere aperto il Club in vicolo Passiria o il Country. Si tratta di persone interessate alla cultura, che per questo hanno scelto di diventare soci, perché amano partecipare ai concerti, alle discussioni, ai poetry-slam, agli spettacoli teatrali, alle presentazioni letterarie, alle serate di gioco o di ballo etc. Grazie per il vostro sostegno e perché continuate a riempire l’associazione di vita anche dopo così tanti anni.

Per quel che riguarda il numero dei soci, purtroppo quest’anno non possiamo riferirvi numeri da record. Nel 2020 si sono comunque iscritti o hanno rinnovato la tessera 1062 soci. che hanno portato il numero totale a 8182.

Anche nel direttivo ci sono stati nuovi cambiamenti. Dopo essersi dimesso dalla carica di Presidente la scorsa estate, Erwin Seppi ha lasciato anche il direttivo sul finire dell’anno. Al suo posto è subentrata Sara Prantl, psicologa meranese e nota tesseratrice! Con il 31 dicembre ha dato le proprie dimissioni dal direttivo anche Katharina Zeller, che ha espresso la volontà di dedicarsi attivamente alla politica (la carica di membro del direttivo è per statuto incompatibile con le cariche politiche). Sia Erwin che Katharina, per tempi diversi ma con uguale entusiasmo, sono stati importantissimi nella gestione del Club negli ultimi anni, a loro auguriamo ogni successo sulle nuove strade che hanno deciso di intraprendere, e li ringraziamo di cuore per tutto quello che hanno fatto per il Club.

È stato per tutti noi un anno a dir poco fuori dal comune, che per il club est ovest, soprattutto per quel che riguarda la sua gestione economica non è andato particolarmente bene. Ma, prima che il virus si diffondesse in tutto il mondo, abbiamo vissuto anche dei bellissimi momenti, tra gennaio e l’inizio di marzo 2020. Il 4 marzo, prima ancora che venissero promulgati i decreti di chiusura di bar e locali, il direttivo e i/le collaboratori/-trici avevano già deciso di chiudere la sede di Vicolo Passiria. Da allora è passato praticamente un anno e, a parte alcune eccezioni (azione di tesseramento prima di natale, riprese della nuova serie digitale COW) le porte della sede storica non sono state più riaperte. Quando sarà di nuovo possibile aprirle è una questione ancora altamente avvolta nel mistero ed al momento è davvero impossibile fare delle prognosi serie.

Dall’inizio di marzo alla fine di giugno, anche la nostra attività si è completamente fermata. La situazione ci ha colti – ovviamente – tutti di sorpresa, dipendenti, collaboratori e direttivo. Da una situazione in cui correvamo al ritmo di 250 manifestazioni culturali all’anno, abbiamo dovuto dare una brusca tirata al freno a mano. Per fortuna la curva delle infezioni si è appiattita verso giugno, consentendoci di aprire la nostra residenza estiva, nel pieno rispetto delle misure di sicurezza, fino all’inizio di ottobre e di proseguire lì con l’attività del bar e con la realizzazione di alcune manifestazioni. Come tutti sappiamo, la situazione è tornata a peggiorare in autunno. Eravamo quasi pronti a far partire una residenza invernale al Country Club quando i dati sempre più negativi hanno imposto un’ulteriore frenata.

Ma il Club non sarebbe il Club se non saltasse sempre fuori qualche nuova brillante testa creativa, ed è così nata l’idea di occupare per qualche tempo lo spazio digitale e far nascere COW – culture in a box, un progetto nato su due piedi in tempi brevissimi, e che sembra ormai già ascrivibile alla lunga storia di successo del club est ovest. Ovviamente speriamo che il programma di vaccinazioni faccia al più presto il proprio corso e il giusto effetto e che si possa tornare al più presto a godere appieno della nostra attività tra country Club e – la speranza è sempre l’ultima a morire – nella vecchia sede nel centro storico.

Tra l’8 gennao e il 4 marzo siamo stati attivi nella sede di Vicolo Passiria, mentre dal 26 giugno al 10 ottobre abbiamo tenuto aperto il country Club per un totale di 73 diverse manifestazioni tra cui: 26 eventi musicali (concerti, jam session, DJ sets, etc.), 14 manifestazioni letterarie (presentazioni di libri, letture, Festa del Racconto), 7 Infocafé Femministi, 4 serate di gioco (Calcettonight, Calcetto 4 Kids), 4 serate di ballo (Lindy Hop, Tango), 3 Poetry Slams, 3 serate di teatro o cabaret, 3 serate di dibattito (tra cui una con i candidati sindaco di Merano), 2 Repair Café, 2 proiezioni di film documentari, 1 inaugurazione di una mostra, 1 performance filosofica.

Come sempre si è tenuta anche l’annuale assemblea generale dei soci (28 luglio).

A questo punto vorremmo sentitamente ringraziare per il loro continuo sostegno la Provincia di Bolzano, in particolare gli Uffici cultura tedesca e italiana, nonché l’Ufficio Giovani, il Comune di Merano e il suo Ufficio Cultura, i nostri sponsor Alperia SpA, Pohl Immobilien/Gruppe Unterberger, UWB (Untermaiser Würstelbude), Lemaju, Leo Boschetti e inoltre la tipografia Medus, il birrificio Krugbräu e la libreria Alte Mühle per lo sponsoring tecnico.

Ringraziamo inoltre e come sempre anche tutti i giornalisti e le giornaliste (in particolare quell* dei nostri media partner Antenne Südtirol e Salto.bz) per la loro disponibilità e collaborazione, la risposta sempre attiva al nostro lavoro di comunicazione e il posto che riescono sempre a dare ai nostri comunicati, alle manifestazioni e ai rapporti.