Über polentagefüllte Calcetto-Nächte, slammsche Jubiläumsausgaben und nie gehörte musikalische Kombinationen – east west’s week review #123

Cari soci, dopo due settimane di pausa natalizia torna il nostro east west’s week review (#123) dove vi racconteremo tra l’altro, perché la nostra Calcetto Night ogni secondo giovedi del mese offre sempre nuove sorprese ed emozioni all‘ost west club est ovest.

Mercoledi volevamo iniziare la prima settimana dell’nuovo anno con il secondo appuntamento della stagione di La Lampada Verde, ma a causa di un incidente sulla MEBO il nostro moderatore Gabriele Di Luca non é riuscito a venire a Merano. Rifaremo questa edizione sul tema della droga in Alto Adige al piú presto possibile.

Alla quarta Calcetto Night della stagione hanno partecipato 34 giocatori/trici. Grazie a tutti/e. Un ringraziamento speciale a Luca per la polenta conciada e a Nello per il supporto e per la consulenza tecno-logica.  Hanno vinto Max e Marika (foto in piedi da sinistra) battendo in una tiratissima finale Philipp e Andirosso (foto accovacciati da sinistra). Gli incassi delle Calcetto Night di questa stagione saranno devoluti a estovest ostwest.

Am Freitag haben wir euch mit der 30. Jubiläumsausgabe des ost west slams auch den ersten Poetry Slam Wettkampf des neuen Jahres präsentiert. Ein buntes TeilnehmerInnenfeld aus 8 PoetInnen kämpfte an diesem Abend um die ersten Plätze und die tollen Büchergutscheine, die uns die Buchgemeinschaft Alte Mühle Meran seit Jahren für die ersten drei GewinnerInnen kostenlos zur Verfügung stellt. Neben den FinalistInnen Noah, Jakob und Praxenknecht waren das dieses Mal auch die Neo-TeilnehmerInnen Petra, Francesca und Katharina, sowie Steini und Karl. Als Opferlamm unser „eigens aus Wien mit der Bahn eingeflogene“ (Zitat unseres wie immer großartigen Moderators Alex Giovi Giovanelli) special guest Adina Wilcke. Die vielseitige Texterin, Buchautorin und Slammerin hatte dabei auch ihr vor Kurzem erschienene Slam-Buch „Jetzt mach mal die Klappe auf“ mitgebracht, aus dem sie uns u.a. einen Text vortrug. Nach dem Opferlamm Text hatte Petra die schwierige Aufgabe als Neo-Starterin die Runde zu eröffnen. Sie meisterte ihre Aufgabe aber mit Bravour und stellte uns einen Text mit dem Titel „Du hast die Wahl vor“. Darauf folgte folgte dann Karl mit einer Hommage an den vor drei Jahren verstorbenen Literaten und Club-Freundes Peter Oberdörfer. Weiter ging es mit Katharina, die uns einen dreiteiligen englischen Text mit den Titeln „Nights“, „Behind the curtain“ und „My Baby“ vorstellte. Jakob sinnierte danach über den „Sinn des Lebens“ und Francesca erinnerte sich mit „Vermisst du mich?“ an ihren Ex-Freund. Anschließend trat Steini auf die Bühne und dachte über „Schicksale“ nach. Damit fehlten in der Vorausscheidung nur noch Praxenknecht, der uns nach über einem Jahr wieder die Ehre erwies und mit einem zweiteiligen Text names „Gosthaus“ eine fein gestrickte Kapitalismuskritik anhand Südtiroler Gasthauseigenheiten zeichnete und Noah, der mit dem bewegenden Stück „Lena“ über die Geschichte einer Freundin berichtete, die einen sexuellen Übergriff über sich ergehen lassen musste. Die Vorrunde war hart umkämpft, aber am Ende waren es dennoch drei Männer, die es bei der 30. Ausgabe unseres allmonatlichen Slams in die Endrunde schafften. Noah hatte dabei die beste Punktzahl erhalten, Jakob und Praxenknecht folgten auf den weiteren Plätzen. Ähnlich lief es dann auch beim großen Finale, wo es dann aber äußerst knapp zur Sache ging und erst bei der vierten Publikumsabstimmung endgültig ermittelt werden konnte, wer denn die Nase letztlich vorn haben würde. Und so war es dieses Mal Noah, der seinen ersten Sieg bei einem ost west slam erringen konnte und Praxenknecht und Jakob schließlich auf die weiteren Plätze verwies. Der Club war wie schon bei der Dezember Ausgabe brechend voll und rund 60 interessierte Mitglieder drängten sich auf den Plätzen. Wir freuen uns schon auf den 31. ost west slam am Freitag 14. Februar und wünschen euch noch viel Spaß beim Durchstöbern des Fotoalbums von Gert Reinstadler im Anhang.

Am Samstag und zum Abschluss der ersten Clubwoche des Jahres haben wir euch ein neues Musikprojekt auf unserer Holzbühne präsentiert. Die vierköpfige Formation Got It war zum ersten Mal zu uns nach Meran gekommen, um uns in einem rund zweistündigen Auftritt eine noch nie gehörte Mischung aus Jazz und Hip Hop vorzustellen. Das im Jahr im Trentino entstandene Projekt rund um die vier Profimusiker Lorenzo Sighel (Stimme/Sax), Roberto Zecchinelli (Bass), Luca Olzer (E-Piano/Synth) und Matteo Giordani (Schlagzeug) ist kaum mit anderen Bands zu vergleichen und schaffte es schon nach den ersten Auftrittsminuten die Gunst des Clubpublikums mit Leichtigkeit zu erspielen. Die überaus ironischen Texte, die aus der Hand von Bandleader Sighel stammen, sind extrem gut durchdacht und verstehen sich als eine Gesellschaftskritik mit Augenzwinkern. Darüber hinaus ist das Klangbild, das von diesen vier Virtuosen rund herum kreiert wird, extrem erfrischend und neuartig. Es sind nicht nur Jazz-Stücke, teilweise orientiert an Größen wie John Coltrane, die dem Sound eine eigene Note geben, sondern Got It verstehen es auch funkige und sogar arabische Soundelemte einzustreuen und sie mit dem Sprechgesang zu kombinieren. Zu unserer eigenen Überraschung und obwohl die Formation hierzulande kaum noch bekannt ist, ließen es sich rund 50 interessierte Clubmitglieder nicht entgehen, dieses spannende Projekt hautnahe zu erleben. Das freut uns natürlich besonders, weil wir als Club natürlich auch in Zukunft großen Wert darauf legen werden, neuartigen Nischenprojekten und experimentierfreudigen KünstlerInnen unsere Bühne zu überlassen. Wir bedanken uns für das große Interesse beim Publikum und bei Got It für ein nie langweiliges Konzert. Im Anhang findet ihr noch einige fotografische Eindrücke von diesem außergewöhnlichen Musikabend.

Abschließend möchten wir uns wie immer bei unseren Sponsoren Alperia, Pohl Immobilien/Gruppe Unterberger, Boschetti Elektromechanik, UWB (Untermaiser Würstelbude) unserem Medienpartner Die Antenne und den öffentlichen Institutionen der Provinz Bozen, dem Amt für deutsche und italienische Kultur, sowie dem Amt für deutsche und italienische Jugendarbeit und der Gemeinde Meran für die Unterstützung unseres Tätigkeitsprogramms bedanken.