Über anderen Jazz und musikalische Geschichtenerzähler – east west week review #98

Liebe Mitglieder, warum wir es großartig finden immer wieder Geschichten weiterzugeben und es regelrecht lieben, wenn uns solche von unseren Musiker*innen erzählt werden, erfahrt ihr wie immer bei der 98. Ausgabe des east west week review auf den folgenden Zeilen.

Abbiamo iniziato la settimana est ovest mercoledi sera con il secondo appuntamento dell’anno della Lampada Verde. La „Legge 22 maggio 1978, n.194 – Norme per la tutela sociale della maternità e sull’interruzione volontaria della gravidanza“, meglio nota come Legge 194, è la legge in vigore in Italia che ha depenalizzato e disciplinato le modalità di accesso all’aborto. A distanza di 40 anni da quella svolta, abbiamo discusso qual è la situazione della sua applicazione sul nostro territorio, quali ostacoli incontrano ancora le donne che vogliono ricorrere ad una interruzione della gravidanza e quali parole si nascondono dietro la scelta di non diventare madri? Al centro della discussione c’era il libro “194: diciannove modi per dirlo” di Camilla Endrici. Abbiamo parlato con l’autrice e Tiziana Franceschi (psicologa-psicoterapeuta del consultorio AIED e componente del direttivo) e il nostro pubblico. Ringraziamo il nostro moderatore Gabriele Di Luca, i nostri ospiti e il pubblico per la partecipazione. Cogliamo anche l’occasion per annunciarvi l’ultimo appuntamento con La Lampada Verde per mercoledí 8 maggio. In allegato trovate alcune foto della serata.

Giovedi sera poi abbiamo giocato la terza Calcetto Night del nuovo anno. Si sono iscritti piú di 20 coppie e hanno giocato la Special Calcetto Night Coppie Fisse/Miste. Come sempre é stata una serata davvero molto divertente con grande partecipazione dei nostri soci. Giá adesso vi vogliamo invitare per la prossima edizione del nostro incontro mensile per il 9 aprile al vostro club preferito. Da destra a sinistra i vincitori Robi e Vale e i secondiEliz ed Elias.

Am Freitag Abend hatten wir mit dem Max Plattner Trio wieder eine neue Formation auf unserer Club-Bühne zu Gast. Das Jazz Trio besteht aus Lorenzo Sighel (Saxophon), Marco Stagni (Bass)und Max Plattner (Schlagzeug) und wusste bei diesem Auftritt auf allen Ebenen zu überzeugen. Am Ende des Auftritts gab es sogar standing ovations für die drei Musiker aus Trient, Bozen und Graz und ein rundum zufriedenes Publikum, das sich an einem rund 90minütigen Set erfreute. Außerdem hat uns das Trio ihre vor Kurzem erschiene CD „Beats & Ballads“ vorgestellt. Die noch relativ junge Formation steht für eine Generation von Jazzmusikern, die vor allem von Popkultur geprägt ist. Mit einer großen Portion Lockerheit und Humor wussten Sighel, Stagni und Plattner eine entsprechende Spielfreude zu vermitteln und durch besondere Arrangements wie einen Jazz-Rap Track zu begeistern. Sie haben uns an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen, dass und um die beste Band der Welt zu zitieren „Jazz anders ist“ und niemals in ein erklärbares Korsett gezwungen werden kann. Jazz ist immer in Bewegung und eine Musikrichtung, die sich im Laufe der Jahrzehnte immer weiterentwickelt und neu entdeckt hat. Das Max Plattner Trio steht für diese Entwicklung stellvertretend und hat uns am Freitag einen starken Beweis dafür geliefert, dass dieses Genre nicht immer nur anstrengend und fordernd sein muss. Der Clubsalon war mit über 60 Musikinteressierten sehr gut besucht und sowohl Jung, als auch Junggeblieben schienen ihre helle Freude an dem Dargebotenen zu haben. Wir möchten uns herzlich bei drei außergewöhnlichen Künstlern bedanken und das Max Plattner Trio wärmstens an alle Jazz-Veranstalter wärmstens weiterempfehlen. Im Anhang findet ihr einige tolle Fotos von Monica Condini, die uns ihre Bilder dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.

Am Samstag haben wir die Clubwoche dann mit einem weiteren Konzert beendet. Auch zum ersten Mal auf unserer Holzbühne standen dieses Mal die junge Songwriterin Federica Matera aus Salerno und der Bozner Rapper Zelda, der an der Gitarre von Leo begleitet wurde. Einleitend durften wir ein rund einstündiges Set von der „la ragazza con la chitarra“ hören, das teils aus selbstgeschriebenen, aber auch einigen Coversongs zusammengesetzt war. Die junge Musikerin, die aktuell Komposition in Como studiert weiß durch eine herausragend gute Stimmung zu überzeugen und weiß außerdem mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrer lockeren Art zu überzeugen. Zwischen den Songs schaffte sie es immer wieder mit unserem Publikum zu interagieren und die Clubmitglieder zum Mitsingen von Klassikern (Prince – Purple Rain) zu motivieren. Zudem spielte sie auch zusammen mit Zelda zwei gemeinsame Songs, die vom Rapper aus Bozen gekonnt mit seinen Hip Hop Parts erweitert wurden. Anschließend sprang Zelda dann selbst auf die Bühne und stellte uns bei seinem Auftritt vor allem sein vor wenigen Wochen veröffentlichtes, neues Album EPsodi vor. Interessanterweise wurde diese 8-Lieder-starke CD von Federica Matera selbst aufgenommen und gemixt. Vor allem das sehr persönliche und berührende Lied „Palloncino Rosso“ hat großes Potential und ist mit „Altair e Vega“ der unserer Meinung nach stärkste Song auf dem Album von Zelda. Zelda, der mit bürgerlichen Namen Marco Picone heißt und ursprünglich aus Neapel kommt, kommt ursprünglich aus der Dancehall und Rapszene und hat sich mit diesem eigenen Album nun einen kleinen Traum verwirklichen können. Die besondere Mischung aus klassischem Songwriting und Hip Hop gibt dem Sound eine besondere Note. Die große Stärke von Zelda ist das Geschichten-Erzählen. Er webt in seine Musik großteils persönliche Erlebnisse und Gedanken ein und versteht es dabei dies mit der entsprechenden Sensibilität zu tun und nie den Eindruck zu erwecken, langweilig oder alltäglich zu wirken. Die Texte sind tiefgehend und fordernd und laden die ZuhörerInnen ein sich auf diese Auftritte einzulassen und sich auf eine Erzählreise zu begeben. Und auch wenn an diesem Abend technisch nicht alles perfekt ablief und der ein oder andere Track mehrmals eingespielt werden musste, so wusste Zelda nicht nur durch sein überragendes songwriting und seine Textfähigkeiten zu überzeugen, sondern auch die musikalische Darbietung des erst 15jährigen Leo Varner an der Gitarre hat bei uns ordentlich Eindruck hinterlassen. Es freut uns sehr, dass solch extreme junge Musiker zu uns kommen und ihre ersten Auftritte vor Publikum spielen. Die Musik von Zelda ist nicht alltäglich und sicher nichts, was man als massentauglich bezeichnen würde, aber gerade dies macht den besonderen Reiz an seiner Musik aus und wir sind froh, dass wir im Club gerade solchen „Nischenkünstlern“ einen Raum und eine Möglichkeit geben können, ihr Talent vor Publikum auszudrücken. Wir bedanken uns bei Federica, Marco und Leo für ein kurzweiliges Konzert und wünschen diesen drei talentierten Nachwuchskünstlern weiterhin viel Erfolg. Im Anhang findet ihr ein kleines Fotoalbum vom Samstagkonzert.

Abschließend möchten wir uns wie immer bei unseren Sponsoren Alperia, Pohl Immobilien/Gruppe Unterberger, Salon Habicher, unserem Medienpartner Die Antenne und den öffentlichen Institutionen der Provinz Bozen, dem Amt für deutsche und italienische Kultur, sowie dem Amt für deutsche und italienische Jugendarbeit und der Gemeinde Meran für die Unterstützung unseres Tätigkeitsprogramms bedanken.